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Hilfe ist nur ein Wort,

alleine Taten zählen

Harrybos
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Zum Thema  Letztendlich zählt nur die Tat

Wenn Ihr Euch auf unserer Der gebrauchte Hund.de bis hierher durchgeschnuffelt habt, so habt Ihr bereits Vieles über Hunde und Menschen, über wahre Werte des Lebens, wie Verantwortung und Fürsorge und nicht zuletzt auch über Vertrauen und Bindung gelesen.

Ein gebrauchter Hund, ist ein lebendes und fühlendes Lebewesen, welches sein bisheriges Leben vor der Adoption nicht selten auf der Schattenseite verbracht hat. Viele dieser geschundenen Gesellen haben diesbezüglich ihr ganz individuelles Päckchen zu tragen. Und in diesem Päckchen finden sich schon mal die Abgründe der menschlichen Seele - Es sind die Erfahrungen aus Schinderei, Misshandlung und Quälereien, aber auch Vernachlässigung und Verrat durch ihre einstigen Besitzer. Und da gibt es solche Individuen, welche dieses Päckchen leichter, aber auch jene, welche an diesem Päckchen schwerer zu tragen haben. Und es liegt alleine an den neuen Adoptiveltern, sich nicht nur um ihren neuen Schützling zu kümmern, sondern ihn auch von dieser Last zu befreien. Mal gelingt dies schneller, mal dauert es auch länger, und manchmal lassen diese negativen Erfahrungen den Hund nie mehr ganz los - aber wie dem auch sei, die Adoptiveltern sind und bleiben in jedem Falle in der Pflicht.

In einer staatlichen Ungarischen Tötungsanstalt
Ein Opfer der menschlichen Gesellschaft

Stets sind wir danach bestrebt, das menschliche Dasein zu verbessern. Der Blick für die Opfer dieses Strebens unter den anderen Arten, selbst wenn es sich dabei um den ältesten natürlichen Begleiter unserer Spezies, dem Hund, handelt, ist leider den meisten modernen Vertretern unserer Art längst verloren gegangen. Andererseits ist es unter dem Aspekt, diesen Tieren effektiv zu helfen, natürlich auch einleuchtend, dass eine erfolgreiche und verantwortungsvolle Adoption eines schutzbedürftigen Hundes nur für relativ wenige Menschen in Frage kommt. Tatsächlich ist die Bandbreite der Möglichkeiten eines Jeden, etwas Sinnvolles zum Wohle schutzbedürftiger und notleidender Hunde zu tun, nahezu unbegrenzt. Oftmals sind es aber auch schon ganz banale Dinge des Alltags, die hier etwas bewirken können, glaubt es mir und seht selbst ;-)))

 

Zum Thema  Augen auf !

Ihr beobachtet dass Hunde gequält oder vernachlässigt werden ?

Spielt hier keinesfalls den Helden, denn zum Einen kann Euer ehrenwertes Ansinnen vom gestressten Hund fehl interpretiert werden, und zum Anderen haben in unserem Rechtsstaat auch Tierquäler alle Rechte eines redlichen Bürgers. Kurzum, blinder Aktionismus hilft hier niemandem, sondern geht zum Wohle des Tieres unbedingt mit Bedacht vor.

Da nur eindeutige Fälle von Tierquälerei verfolgt werden können, seid Ihr erst einmal in der Beweispflicht. Sichert also unbedingt entsprechende Beweise. So ist es unbedingt ratsam (Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V. Externer Link - Ihr verlasst unsere Gebrauchter Hund.de)

  • Zeugen zu finden;
  • Wenn auch immer möglich, Photos zu machen ;
  • Autokennzeichen und Anschriften zu notieren.

Und dabei niemals vergessen dass Tierquäler Rechte haben, und so z.B. Hausfriedensbruch strafbar ist !

Bei einem eindeutigen Fall von Tierquälerei habt  Ihr die Möglichkeit, direkt Strafanzeige bei der Polizei oder bei der Staatsanwaltschaft zu stellen. Das ist für Euch mit keinen Kosten verbunden, und hilft dabei, Tierquälern innerhalb kürzester Zeit das Handwerk zu legen.

Solltet Ihr Euch hinsichtlich Eures Verdachts auf Tierquälerei nicht ganz sicher sein, so könnt Ihr Euch an das zuständige Veterinäramt wenden. Hier ist der Amtstierarzt für Tierschutzprobleme zuständig. Alternativ könnt Ihr Euch auch erst einmal mit einem örtlichen Tierschutzverein Externer Link - Ihr verlasst unsere Gebrauchter Hund.de in Verbindung setzen.

An dieser Stelle möchten wir Euch diesbezüglich noch einmal den folgenden Link ans Herz legen...

Deutscher Tierschutzbund e. V.
Deutscher Tierschutzbund e.V. Externer Link - Ihr verlasst unsere Gebrauchter Hund.de


 

Zum Thema  Rücksicht und Toleranz !

Attitüden welche sich ein jeder gerne auf die eigene Fahne schreibt, aber leider hapert es nur allzu oft mit deren Realisierung. Wer sich schon einmal eines gebrauchten Hundes angenommen hat, welcher in seinem ”alten Leben” die Abgründe der menschlichen Seele kennen lernen musste, der kann in der Regel ein Lied hiervon singen. Und gerade die ersten Monate, in welchen man mit einem solchen unsicheren Hund sich außer Haus bewegt, offenbaren dem ein- und anderen Tierfreund den wahren Charakter von manchen seiner sonst ach so ”höflichen” Mitmenschen. Da gewinnt auch mal der Begriff Spießrutenlauf wieder an Bedeutung. Im Grundsatz decken sich hier unsere eigenen Erfahrungen mit nahezu allen diesbezüglichen Erfahrungsberichten aus dem Kreise unserer Hundefreunde- u. Bekannten. Auch für uns selbst war es nicht immer leicht, den vielen unbegründeten Anfeindungen und oftmals auch Beleidigungen, geballter Unhöflichkeit und Inkompetenz welche uns aufgrund Harrybos unsicherem Verhalten von manchen unserer Artgenossen entgegengebracht wurden, stets mit Höflichkeit, Sach- und Fachkompetenz, vor allem aber auch gelassener Ruhe zu begegnen.

Und gerade bei dem Ein- und Anderen dieser unhöflichen Mitmenschen ist mir zu meinem großen Erstaunen aufgefallen, dass sich diese Menschen mittels dem symbolischen Fisch (gr.- Ichthýs) auf deren Auto als Christen zu erkennen geben. Diesen speziellen Menschen möchte ich hier folgendes mitgeben - Wer sich schon eines der ältesten Symbole für Christus als Akronym  (ICHTHYS - Iesous Christhos Theou Yios Soter) bedient, der sollte doch zumindest dementsprechend Gottes Mitgeschöpfe als solche achten und schützen, oder zumindest jenen Mitmenschen, welche sich dieser Geschöpfe annehmen, nicht durch geballte Unhöflichkeit, einer recht seltsamen Umsetzung eines der zentralen Elemente der christlichen Lehre (Welches meine ich da wohl ?),  zusätzlich noch zur Last fallen.

Letztendlich ist es uns trotzdem gelungen, mit einem dicken Fell, stoischer Ruhe, Beharrlichkeit und viel Vertrauen, einen vierbeinigen Erdenbürger wieder in ein artgerechtes Leben zurück zu holen, und ihm das Vertrauen in die Spezies Mensch, vor Allem aber auch die Freude am Leben wieder zurückzugeben. Und genau an dieser Stelle möchte ich auch noch jene Menschen erwähnen, welche ebenfalls ihr persönliches Scherflein zu dieser positiven Wandlung mit beigetragen haben, indem sie dem unsicheren Verhalten unseres Hundes während der ersten Monate stets mit Höflichkeit, gelassener Ruhe und Besonnenheit, und auch viel Zuversicht entgegengetreten sind.

Die meisten Menschen haben keine Erfahrungen oder Kenntnisse über den bzw. im Umgang mit verunsicherten Hunden, oder oftmals auch gar nichts mit Hunden ”am Hut” - Und das ist ja auch vollkommen in Ordnung. Und wenn sich dementsprechende Gäste auf unserer Domain einfinden, und sich, und sei es ach nur ein klein Wenig, über die Thematik um den gebrauchten Hund informieren, so freut uns das ungemein. Und sollten sie sich dann auch noch bis hierhin durchgelesen haben, dann nehmen sie vielleicht auch noch unseren folgenden kleinen Aufruf mit:

Werte Besucher,
auch Ihr könnt aktiven Tierschutz bzw. Tierhilfe praktizieren, indem Ihr bei Eurer nächsten Begegnung mit einem unsicheren Hund schlichtweg Rücksicht und Toleranz walten lasst. Ein Hund, welcher in Eurer Nähe tobend in der Leine hängt, kann Euch nichts tun - Er ist an der Leine! Aber es hat immer einen Grund, warum sich dieser Hund entsprechend in dieser Situation verhält, und das muss nicht unbedingt etwas mit dem Hundeführer am anderen Ende der Leine zu tun haben - Nur allzu oft wird sein Verhalten durch Erfahrungen aus seinem ”früheren” Leben bestimmt, oder besser formuliert, ist er zum momentanen Zeitpunkt mit dieser Situation schlichtweg überfordert, da er sie (noch) nicht einschätzen kann und diese Situation sehr wahrscheinlich als individuelle Bedrohungslage einstuft.

Gebt Hund und Halter einfach die Zeit, die sie benötigen, um gemeinsam die Ursachen dieses Fehlverhaltens auszuarbeiten und zu definieren, denn nur auf diese Weise wird es beiden möglich sein, mittels gezieltem Training diese Situationen in Zukunft entspannt zu meistern.

Und dazu bedarf es unbedingt einer bestehenden Vertrauensbasis zwischen Hund und Halter. Bis ein solcher Hund Vertrauen zu seinem Halter aufbaut, kann, wie Ihr ja jetzt wisst, viele Monate dauern. Und Ihr werdet es nicht glauben, wie sehr es alle Beteiligten an einer solchen Situation weiter bringt, wenn von Seiten der Menschen, die ja angeblich der ”höher entwickelten” Spezies angehören, weder künstliche Aggression, noch unnötiger Stress aufgebaut werden. Ihr helft damit einer treuen Tierseele dabei, wieder Vertrauen zur Spezies Menschen aufzubauen.

Im Namen dieser Hunde sagen wir Euch
Vielen Dank im Voraus !


 

Und das waren nur zwei Beispiele, die sich jeder Mensch zu Herzen nehmen sollte. Zwei, eigentlich vollkommen selbstverständliche, Verhaltensweisen, welche für jeden Vertreter der Spezies Moderner Mensch selbstverständlich sein sollten.

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Die Tierschützer unserer Tierheime und Tierhilfen leisten tagtäglich Unglaubliches zum Wohle schutz- u. hilfebedürftiger Tiere. Und dieses aufopferungsvolle Engagement macht auch vor Ländergrenzen nicht halt. Gerade in den Süd- u. Osteuropäischen Ländern werden diese Menschen in Sachen Tierschutz mit katastrophalen Verhältnissen konfrontiert, welche für uns kaum vorstellbar sind. In der Regel finanzieren sich diese Tierschützer privatwirtschaftlich, d.h. eventuelle staatliche Unterstützungen sind gegenüber den tatsächlich anfallenden personellen und finanziellen Belastungen nahezu zu vernachlässigen. Nur allzu oft liegt die körperliche und seelische Belastung dieser Menschen durch deren ehrenamtliche Arbeit im dunkelroten Bereich. Das Gleiche gilt für deren verfügbaren Budgets für Futter, Sachaufwendungen und medizinischer Versorgung. Und genau hier ist ein jeder von uns gefordert. Und das ein jeder von uns etwas tun kann, um den Tierschützern und ihren Schützlingen zu helfen, und sei es auch nur durch einen infinitesimal scheinenden Beitrag, zeigen wir Euch im Folgenden......

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